Road Crue Song Stories – Woche 5: Times of Fear
- Road Crue

- 23. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Sept.

Nach einem intensiven Wochenende blicken wir mit einem breiten Grinsen zurück: Beim Bandcontest in Nandlstadt haben wir den 2. Platz geholt 🥈 – und wir gönnen den Ladies und Gentlemen von Ostenstraße 4 den ersten Platz von Herzen. Herzlichen Glückwunsch an euch! 🎉 Direkt danach ging es für uns weiter zum Altstadtfest in Amberg, wo wir uns riesig gefreut haben, dass sowohl unsere Cover als auch unsere eigenen Songs beim Publikum so gut ankamen. Und unter all den eigenen Songs war einer besonders wichtig: „Times of Fear“.
Ein Blick in die Dunkelheit
Times of Fear ist einer unserer düstersten Songs – und einer der ehrlichsten. Er entstand aus dem Gefühl heraus, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Alles, was eben noch sicher schien, zerfällt plötzlich: Zukunft, Pläne, Erinnerungen.
Zeilen wie „Yesterday was golden, now it’s rust / Moments fade like echoes into dust“ bringen dieses Gefühl auf den Punkt. Was gestern noch strahlte, verwandelt sich heute in etwas Zerbrochenes.
Worum es im Song geht
Inhaltlich dreht sich Times of Fear um das Erleben von Unsicherheit und Vergänglichkeit. Jede Strophe zeigt eine andere Facette:
das Verblassen von Erinnerungen („Portraits hanging on forgotten walls“),
das Bewusstsein, dass nichts ewig bleibt („Realize it never lasts“),
und die Angst vor dem unausweichlichen Ende („Every breath’s a new goodbye“).
Doch trotz der Schwere steckt keine Resignation darin. Im Gegenteil: Der Song macht diese Ängste hörbar, um ihnen etwas entgegenzusetzen.
Persönliche Bedeutung
Für uns ist Times of Fear so etwas wie eine Vertonung der inneren Kämpfe, die jeder kennt. Momente, in denen man nachts wachliegt, weil man spürt, dass sich das Leben verändert – egal ob man will oder nicht. Unser Sänger hat den Song geschrieben, als sich die Band fast auflöste und nichts mehr sicher schien. Gerade deshalb steckt so viel Echtheit in jeder Zeile. Times of Fear war für uns ein Ventil – ein Weg, diese Unsicherheit und die Angst vor dem Ende in etwas Kreatives zu verwandeln. Rückblickend war genau dieser Song einer der Gründe, warum wir weitermachten. Er hat uns daran erinnert, dass man selbst in den dunkelsten Momenten nicht alleine ist, solange man die Musik und einander hat.
Klang und Atmosphäre
Musikalisch baut der Song genau diese Spannung auf. Akustische Gitarren im Intro schaffen eine verletzliche Stimmung, die sich nach und nach steigert. Im Refrain bricht dann eine Welle los – druckvoll, melancholisch und gleichzeitig hymnisch. Live funktioniert das besonders stark: Der Song zieht das Publikum in seine Dunkelheit hinein, nur um sie gemeinsam wieder hinauszuführen.
Unser Fazit
Times of Fear ist ein Song über die Vergänglichkeit und die Kraft, in dunklen Zeiten nicht den Halt zu verlieren. Er ist schwer, intensiv und ehrlich – und genau deshalb einer der Songs, die uns am meisten bedeuten.
Nach Nandlstadt und Amberg wissen wir: Auch wenn die Themen ernst sind, kommt die Botschaft an. Denn am Ende geht es nicht darum, die Angst zu verdrängen – sondern darum, ihr ins Auge zu sehen.







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